Die Feuerwehr Saalfelden führte am 18.09.2026 gemeinsam mit der Rotkreuz-Dienststelle Saalfelden eine gemeinsame Übung durch. Ziel dieser Übung war es, die Zusammenarbeit der beiden Organisationen im Einsatzfall zu stärken und die Abläufe an den jeweiligen Schnittstellen zu optimieren.
Der Tag startete mit einem Theorieblock, in dem die Aufgaben, Zuständigkeiten und Fähigkeiten beider Organisationen vorgestellt wurden. Dabei wurde besonders auf die unterschiedlichen Ausbildungsstände, die Ausrüstung sowie die jeweiligen Kommunikationswege eingegangen, um im Ernstfall ein reibungsloses Miteinander zu gewährleisten.
Im Anschluss wurden die Teilnehmer in Gruppen eingeteilt, die im Rotationsprinzip drei praxisnahe Stationen durchliefen:
Station 1 – Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen
An dieser Station übten die Teilnehmer den koordinierten Ablauf bei einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten. Während die Feuerwehr die Unfallstelle absicherte, das Fahrzeug stabilisierte und die technische Rettung durchführte, kümmerte sich das Rote Kreuz parallel um die medizinische Erstversorgung beider Patienten.
Station 2 – Tragehilfe mit der Drehleiter
Hier übten die Teilnehmer den Patiententransport mittels Drehleiter der Feuerwehr. Nach der Übergabe des Patienten durch das Rotkreuz-Personal wurde dieser fachgerecht mit der Drehleiter zu Boden transportiert.
Station 3 – Einsatz bei CO-Gasaustritt
In diesem Szenario wurde ein Kohlenmonoxid-Austritt simuliert. Die Feuerwehr übernahm dabei die Messung und Erkundung der Gefahrenzone unter Atemschutz sowie die Rettung betroffener Personen aus dem gefährdeten Bereich, während das Rote Kreuz die medizinische Versorgung der durch CO-Vergiftung betroffenen Patienten übernahm.
Bildquelle: LPVD.AT
